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Erotiklexikon: Tem­pel­stel­lung

Erotiklexikon: Tem­pel­stel­lung

Was ist was?

Das Sex-Lexikon bietet allen Interessierten ausgiebige Informationen zu Begriffen aus dem Erotikbereich. Einzelne Wörter, Abkürzungen und Floskeln werden anschaulich und bebildert erklärt – auch aus der Swinger- und Pornoszene.

Mit dem Erotik-Lexikon kann jeder Wissbegierige den eigenen Wortschatz um interessante Ausdrücke erweitern.

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Eroik­le­xi­kon: Tem­pel­stel­lung als sport­li­che Herausforderung

Die Tem­pel­stel­lung – wie soll­te es an­ders sein – um­fasst ei­ne spe­zi­el­le Sex­stel­lung, die tech­nisch an­spruchs­vol­le­re Po­si­tio­nen be­inhal­tet. Sie ent­fal­tet ih­re Wir­kung über ge­ziel­te Win­kel, sta­bi­le Hal­tung und ex­ak­te Steue­rung. Ge­nau die­se Kom­bi­na­ti­on sorgt für ei­ne in­ten­si­ve Dy­na­mik, die sich deut­lich von klas­si­schen Sex­stel­lun­gen abhebt.

Tem­pel­stel­lung: Definition

Die Tem­pel­stel­lung be­zeich­net ei­ne an­spruchs­vol­le Sex­po­si­ti­on, bei der zwei Kör­per (bei­spiels­wei­se die ei­ner Tem­pel­die­ne­rin und ei­nes grie­chi­schen Skla­ven) über ei­ne kraft­be­ton­te Aus­gangs­hal­tung in ei­ne sta­bi­le End­la­ge über­ge­hen. Der Ab­lauf ist von flie­ßen­den Über­gän­gen ge­prägt, bei de­nen die kör­per­li­che Ver­bun­den­heit durch­ge­hend er­hal­ten bleibt.

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Kenn­zeich­nend ist das Zu­sam­men­spiel aus Kör­per­span­nung, Ge­wichts­ver­la­ge­rung und ei­ner klar ge­führ­ten Be­we­gung. Dar­aus er­gibt sich ei­ne Po­si­ti­on, die ih­re Wir­kung vor al­lem über Hal­tung, Win­kel und kon­trol­lier­te Ab­läu­fe entfaltet.

Im Zen­trum steht ei­ne in­ten­si­ve Sti­mu­la­ti­on, die we­ni­ger von Dy­na­mik lebt, son­dern über ge­ziel­ten Druck, ei­ne en­ge Kör­per­füh­rung so­wie ei­ne be­wusst ge­steu­er­te Be­we­gungs­struk­tur entsteht.

Ur­sprung und be­griff­li­cher Hintergrund

Die Temp­ler­stel­lung wird häu­fig mit der in­di­schen Lie­bes­leh­re in Ver­bin­dung ge­bracht. In die­sem Kon­text ste­hen Po­si­tio­nen im Fo­kus, die mehr ver­lan­gen als ein­fa­che Be­we­gungs- und Haltungsabläufe.

Tempelstellung

Die zu­grun­de lie­gen­de Idee ba­siert auf kon­trol­lier­ter Kör­per­füh­rung mit dem Ziel, un­ter­schied­li­che Emp­fin­dungs­stär­ken zu er­le­ben. Span­nung, Gleich­ge­wicht und be­wuss­te Be­we­gungs­ab­läu­fe grei­fen in­ein­an­der. Da­durch ent­steht ei­ne Form von Se­xua­li­tät, die stark von die­ser spe­zi­el­len Tech­nik ge­prägt ist.

Der Na­me selbst ver­weist auf ei­ne ge­wis­se Kom­ple­xi­tät und Struk­tur. Die Ab­fol­ge ein­zel­ner Be­we­gun­gen er­in­nert an ei­nen klar auf­ge­bau­ten Ab­lauf, bei dem je­de Pha­se auf der vor­he­ri­gen aufbaut.

Ab­lauf und Positionswechsel

Der Ein­stieg er­folgt, in dem der Mann in die sta­bi­le Ho­cken­stel­lung geht. Der Ober­kör­per bleibt auf­recht, wäh­rend die Bei­ne das Ge­wicht tra­gen. Die­se Aus­gangs­la­ge bil­det die Grund­la­ge für die fol­gen­de Bewegung.

Die zwei­te Per­son setzt sich fron­tal auf den Schoß und der Mann um­klam­mert den Kör­per. Der Kon­takt ist eng, bei­de Kör­per sind di­rekt auf­ein­an­der aus­ge­rich­tet. Be­reits in die­sem Mo­ment ent­steht Span­nung durch das Hal­ten der Position.

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Im nächs­ten Schritt er­folgt das An­he­ben. Da­bei hebt der Mann den Part­ner kon­trol­liert nach oben. Gleich­zei­tig wird die Pe­ne­tra­ti­on ein­ge­lei­tet und bleibt im Ide­al­fall kon­stant bestehen.

An­schlie­ßend ver­la­gert der Mann lang­sam sein Ge­wicht nach hin­ten. Der Kör­per sinkt kon­trol­liert ab, bis bei­de auf dem Rü­cken lie­gen. Die­ser Über­gang er­for­dert Ko­or­di­na­ti­on und ei­ne gleich­mä­ßi­ge Bewegungsausführung.

In der fi­na­len Po­si­ti­on sind die Bei­ne bei­der Part­ner er­höht zu po­si­tio­nie­ren. Häu­fig lie­gen sie auf den Schul­tern des Ge­gen­übers oder wer­den ent­spre­chend ge­führt, um den Win­kel sta­bil zu hal­ten. Die­se Hal­tung sorgt für ei­ne fes­te Aus­rich­tung im Beckenbereich.

Be­we­gungs­füh­rung und Intensität

Tempelstellung

Die­se Sex­stel­lung ent­wi­ckelt ih­re Wir­kung vor al­lem in der End­pha­se. Kur­ze Vor­wärts- und Rück­be­we­gun­gen er­zeu­gen ei­ne gleich­mä­ßi­ge Rei­bung und ent­spre­chen­de Pe­nis­stö­ße. Der er­höh­te Win­kel sorgt da­für, dass be­stimm­te Be­rei­che ge­ziel­ter so­wie in­ten­si­ver sti­mu­liert werden.

Ge­ra­de die hoch ge­führ­ten Bei­ne er­hö­hen den Druck und ver­än­dern die Wahr­neh­mung deut­lich. Leicht ab­ge­senk­te Va­ri­an­ten sor­gen für ei­ne gleich­mä­ßi­ge­re Ver­tei­lung der Be­we­gung und sanf­te­re Empfindungen.

Die Kör­per­span­nung bleibt wäh­rend­des­sen kon­stant. Sie sorgt für Sta­bi­li­tät und er­mög­licht ei­ne Ab­lauf­steue­rung. Je­de klei­ne Ver­än­de­rung wirkt sich di­rekt auf das Emp­fin­den aus.

An­pas­sun­gen in­ner­halb der Tempelstellung

Die Tie­fe der Ho­cke be­ein­flusst die He­be­be­we­gung. Ei­ne tie­fe­re Aus­gangs­po­si­ti­on er­höht die kör­per­li­che An­for­de­rung, sorgt je­doch für mehr Sta­bi­li­tät beim Anheben.

Ei­ne wei­che, sta­bi­le Un­ter­la­ge un­ter­stützt den Über­gang in die lie­gen­de Po­si­ti­on. Da­durch wird der Ab­lauf flie­ßen­der und die Be­las­tung für den Rü­cken re­du­ziert. Dar­über hin­aus ist es ein­fach be­que­mer für den Mann.

Zu­sätz­lich kann das Be­we­gungs­tem­po an­ge­passt wer­den. Gleich­mä­ßi­ge Ge­schwin­dig­kei­ten sor­gen für kon­stan­te Rei­ze, wäh­rend va­ri­ie­ren­de Tem­pi mehr Dy­na­mik er­zeu­gen und lust­stei­gern­der wirken.

Wich­ti­ge Punk­te bei der Umsetzung

Die­se Stel­lung ver­langt ei­ne sta­bi­le Mus­ku­la­tur im Un­ter­kör­per. Das An­he­ben und Hal­ten des Part­ners er­for­dert Kraft und Kontrolle.

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Vor al­lem wird der Rü­cken wird stark ein­ge­bun­den. Ei­ne ge­ra­de Rü­cken­hal­tung wäh­rend der Be­we­gung re­du­ziert die Belastung.

Der Über­gang in die lie­gen­de Po­si­ti­on soll­te ru­hig er­fol­gen. Ei­ne gleich­mä­ßi­ge Ver­la­ge­rung des Ge­wichts er­höht die Sta­bi­li­tät, ver­hin­dert un­kon­trol­lier­te Be­we­gun­gen und gibt dem Part­ner im Be­darfs­fall die Chan­ce, auszubalancieren.

Die Be­weg­lich­keit spielt eben­falls ei­ne Rol­le. Die er­höh­te Bein­po­si­ti­on setzt ein ho­hes Maß an Be­weg­lich­keit vor­aus, die vor­ab be­rück­sich­tigt wer­den sollte.

Bei be­stehen­den Be­schwer­den im Rü­cken- oder Hüft­be­reich kann die Be­las­tung durch die Tem­pel­stel­lung zu hoch aus­fal­len. In sol­chen Fäl­len emp­fiehlt sich ei­ne al­ter­na­ti­ve Sexstellung.

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