Darum verdienen heutzutage so wenige Adult-Webmaster Geld im Internet

Von Mario Meyer
Voraussichtliche Lesedauer: 11 Minuten
Ohne Sex Geld verdienen mit Pornos und Datingportalen
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Wie man doch Geld verdient als Erotik-Webmaster

Am Anfang steht bei vielen Adult-Webmastern diese Vorstellung: schnell Geld verdienen im Internet und das am besten in möglichst kurzer Zeit. Es gibt unzählige Kurse, Workshops und Seminare zum Thema „Wie kann ich erfolgreich Geld im Internet verdienen?“. Ein Wunsch, der nicht immer in Erfüllung gehen kann. Vor allem dann nicht, wenn keine ernsthafte Absicht dahinter steckt, auch wirklich hart zu arbeiten für den Erfolg als Erotik-Webmaster.

Es braucht vielerlei Dinge, um erfolgreich zu sein – und Neueinsteiger lassen diese als Adult-Webmaster oft vermissen, obwohl sie fast schon als Voraussetzungen gelten.

Unabdingbar für Adult-Webmaster sind

  • Fleiß
  • Strategie
  • Geduld
  • Durchhaltewillen
  • Konzentration
  • Content-Ideen
  • Innovationen
  • Monetarisierung
  • Weiterbildung

Nicht nur ein Spruch: Ohne Fleiß kein Preis

Adult-WebmasterSo abgedroschen dieser Spruch wirkt, so zutreffend passt er für den Adult-Webmaster wie die Faust aufs Auge. Viele Beginner sind schlichtweg zu faul. Mit einer Stunde Arbeit pro Tag ist es eben nicht getan und auch wenn der Blog erst einmal läuft, muss er regelmäßig betreut werden. Kurse á la „Set it and forget it“ sind in der Regel nicht einen einzigen Cent wert, denn in der Regel funktioniert genau das („Einmal einrichten und dann vergessen“) eben nicht!

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Google braucht die Updates („Freshness-Bonus“) genauso wie die Leser selbst. Wer möchte schon auf einem Erotikblog landen, auf dem der letzte Beitrag vier Wochen oder älter ist und noch einmal ein halber Monat bis zum nächsten Artikel vergeht? Das Ziel sollte sein, dem Leser oder der Leserin Lesefutter anzubieten, Artikel schmackhaft zu präsentieren (dazu gehören auch gut ausgewählte Fotos) und auch hin und wieder auf ältere, aber dennoch interessante Beiträge hinzuweisen.

Eine clever durchdachte Strategie

Oft hilft es schon, für den angehenden, eigenen Erotikblog ein Organigramm zu entwerfen: welche Kategorien brauche ich, welche Schlüsselwörter möchte ich verwenden, wie viele Artikel sollen pro Woche online gehen, kann ich Geld ausgeben für Premium-Plugins, Fachlektüre oder individuelle Designanpassungen bzw. kleinere Programmierarbeiten? Wie soll die Struktur der Seite aussehen? Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen und welches Nischensegment bedienen? Welche Strategie die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die individuellen Stärken, das eigene Fachwissen und das technische (Basis-)Wissen sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wie sicher bewege ich mich in der Nische? Bin ich öffentlichkeitsscheu oder besuche ich Fachmessen zum Austausch mit Kollegen und Konkurrenten? Es muss kein Businessplan sein, aber eine Auflistung der eigenen Stärken und Schwächen und eine Zusammenstellung der eigenen Vorstellungen vom Blog werden sichtlich zum Erfolg beitragen.

Geduld ist eine sehr wichtige Tugend

Geld verdienen im Internet als Adult-WebmasterIst der (Erotik-)Blog erst einmal aufgesetzt und sind die ersten Inhalte da, braucht die Seite auch Besucher. Da vorerst niemand die Seite kennt, müssen User auf die eigene Internetpräsenz gelockt werden. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, den Traffic zu generieren oder – je nach Budget – sogar zu kaufen. Meist aber wird am Anfang der Traffic über die Suchmaschinen wie Google, Bing, DuckDuckGo oder Yahoo geschürft – (fast) kostenlos. Fast, weil es eben Geduld kostet, und davon jede Menge. Bis die ersten Besucher auf den Blog kommen, wird eine Zeit verstreichen und hierfür braucht der Adult-Webmaster viel Geduld. Bis die ersten 1.000 Euro Provision auf dem Konto des Erotik-Affiliates gelandet sind, dauert es mitunter locker ein Jahr. Und bis dahin muss er überleben können, muss sich irgendwie finanzieren können. Die Erfahrung aber zeigt: ein langer Atem zahlt sich aus.

Ohne ein gutes Durchhaltevermögen geht’s nicht

Die Leser brauchen lange, um die neue Seite zu finden und Google braucht lange, um zu erkennen, dass hier etwas Großes entsteht. Wer nur bereit ist, wenige Stunden pro Woche zu arbeiten, wer nach einer Woche schon nennenswerte Erfolge sehen will, hat wahrscheinlich die falsche Entscheidung getroffen. Ein Adult-Webmaster sollte den Job in der Erotikbranche als das auffassen, was es ist: als Beruf. An „freien“ Tagen, ist der Erotikwebmaster gut beraten, weitere Artikel zu schreiben und vorzudatieren, damit er einen Puffer hat und bei unvorhergesehen Ereignissen immer genug Text-Content. Ein zeitlicher Vorlauf von mindestens zwei Wochen hat sich als praktikabel herausgestellt. Mit der Nutzung eines Redaktionskalenders als Plugin kann gut geplant werden. Kommt einmal ein tagesaktueller Artikel dazwischen, kann ein geplanter Beitrag ohne viel Aufwand auf den Tag der Wahl verschoben werden.

Die Konzentration auf das Wesentliche

Adult-WebmasterDie eigenen Kräfte und Ressourcen bündeln und los geht’s, auf in die gewinnbringende Erotikbranche! Aber Vorsicht: viele Adult-Affiliates bieten besonders zu Beginn den reinsten Bauchladen an: MILF

Was verbirgt sich hinter diesen vier Buchstaben?MILF ist Umgangssprache und die Abkürzung von <strong>"M</strong>other <strong>I</strong>'d <strong>L</strong>ike to <strong>F</strong>uck". Frauen zwischen 30 und 50 gelten bei jungen Kerlen als Milfs, als reife Luder zum Vernaschen. Meistens sind es sexy aussehende, aufreizend zurechtgemachte und erotisch freizügige Frauen, die auf Anhieb die sexuelle Fantasie anregen.MILF in der PornoszeneIn scharfen Clips und Filmen spielt dieser Frauentyp eine wichtige Rolle. Viele Pornodarstellerinnen haben bereits das Alter erreicht, in dem sie als MILF gelten. Sie verkörpern sexuell anspruchsvolle Frauen, die wissen, was sie wollen. Die sich nehmen, was sie brauchen. Dieses Verhalten kommt bei jungen und älteren Männern gut an. Milfs umweht der Mythos, dass sie Granaten im Bett sind und über jede Menge Erfahrung verfügen. Eine Mischung aus Bewunderung und Begierde für eine attraktive MILF erfüllt viele Männer. In Pornos präsentieren sich die reifen Luder gern in mondänen Dessous, Strapsen und High Heels. Sie haben es drauf, ihre weiblichen Reize ins rechte Licht zu rücken. Es gibt darüberhinaus auch fünf Gründe, es einmal mit einer MILF zu treiben.Wo kann Mann eine M.I.L.F. treffen?Natürlich im Alltag - am besten dort, wo sich zahlreiche Frauen aufhalten wie beispielsweise in einem Fitnessclub. Oder als Escort Lady. Es gibt im Begleitservice eine ganze Reihe von Milfs, die mit Erfahrung und Einfühlsamkeit punkten. Angeblich ist eine Sexpartnerin mit einer gewissen Reife für manchen jungen Kerl eine wahre erotische Offenbarung. Aber auch auf Portalen für MILFs kann jeder sein Glück finden.<span class='maxbutton-241-container mb-container'><span class='mb-text'>Erotikportal mit Flatrate</span></span><br/>Die meisten Milfs stehen mitten im Leben. Sie haben Kinder und Jobs und nicht selten einen festen Partner oder Ehemann. Es gibt Frauen im besten Alter, die außerhalb ihrer Beziehung etwas erleben wollen. So eine MILF inseriert vielleicht auf einschlägigen Dating Portalen und wagt es, sich dort halbnackt zu zeigen. Oder sie antwortet ohne Scheu auf die Inserate von abenteuerlustigen Männern.Milf machen Schluss mit dem JugendwahnSie sind keine Teens mehr, aber sie haben als reizvolle Frauen viel zu bieten. Wer sich mit einer MILF einlässt, kann was erleben. Selbstbestimmt, triebhaft und unersättlich – so geben sich die Luder über 30 nicht nur in Pornos. In privaten Sexfilmen und auf Dating Portalen können sich die User davon überzeugen.Die Abkürzung M.I.L.F. (= <strong>M</strong>other <strong>I</strong>'d <strong>L</strong>ike to <strong>F</strong>uck) bedeutet soviel wie "eine Mutter, die ich gerne ficken würde". Ähnliche Bezeichnungen sind <em>reife Dame</em>, <em>Mature</em> oder <em>ältere Frau.</em>In der Porno-Branche werden damit meist ältere Darstellerinnen bezeichnet, oft sogar Frauen ab 30 Jahren.
" >MILF-Dating, Amateurportale, BDSM (SM)
BDSM - devot und dominantHinter der Abkürzung BDSM stehen die englischen Wörter <strong>B</strong>ondage &amp; <strong>D</strong>iscipline (Fesselung &amp; Disziplinierung) – oder Dominance &amp; Submission (Beherrschung &amp; Unterwerfung) – sowie <strong>S</strong>adism &amp; <strong>M</strong>asochism (Sadismus &amp; Masochismus). Umgangssprachlich sind auch Bezeichnungen wie SM oder Sado-Maso üblich, ebenso Ledersex oder Kinky (pervers) Sex. Sämtliche Varianten basieren auf der Freiwilligkeit der Beteiligten. Diese willigen bewusst in bestimmte Machtstrukturen ein.Rollenspiele und BDSM-SessionsLustgewinn ziehen die Partner aus dem Zusammenspiel von Dominanz und Unterwerfung. Der devote Partner (auch Sub oder Bottom) überlässt dem dominanten Partner (Dom oder Top) die Regie und verzichtet auf einen Teil der eigenen Selbstbestimmung. Im Rahmen von BDSM ausgeübte Praktiken bestehen in Erniedrigung und Demütigung und im Zufügen von Schmerzen. Sexuellen Handlungen wie oraler, vaginaler oder analer Geschlechtsverkehr kommt dabei keine zentrale Bedeutung zu.Freiwilligkeit ist das Fundament jeder Session. SCC (safe, sane &amp; consensual) fasst die grundlegende Übereinkunft unter mündigen BDSM-Anhängern zusammen. Auf Deutsch in etwa: "sicher, bei klarem Verstand und in gegenseitigem Einvernehmen". So grenzen sich die jeweiligen Praktiken rechtlich, aber auch ethisch gegen Gewaltmissbrauch ab.Bondage, Spanking &amp; Co.Zahlreiche BDSM-Begriffe haben längst Einzug in den Porno-Slang gehalten. Bondage (Fesselung), das Zusammenbinden von Gliedmaßen mit Handschellen, Stricken oder Lederbändern, dient dem Lustgewinn. Beim Spanking (Prügeln) bezieht der oder die Sub Schläge auf den Hintern oder auf die Geschlechtsteile. Diese werden mit der Hand, mit dem Flogger (weicher Riemen) oder anderen Tools ausgeführt. Je nach Vorliebe und Absprache fällt die Härte der Züchtigung aus.Das Prinzip von Unterwerfung und Unterordnung besteht in dem ungleichen Machtverhältnis zwischen Sub und Top. Dieses Segment des BDSM umreißt eine psychische Komponente, die diverse Ausprägungen zulässt. Beim Sadomasochismusgehören das vorsätzliche Zufügen und das lustvolle Empfinden von Schmerz dazu.BDSM DienstleistungenBei Pornofilmen ist die Domina in Lederkorsage und hohen Stiefeln Standard. In der Realität bieten zahlreiche Frauen diesen speziellen Service gegen Bezahlung an, den sie nicht als Prostitution verstehen. In der Gay-Szene heißt das männliche Gegenstück Sado.<span class='maxbutton-242-container mb-container'><span class='mb-text'>Fetischportal mit Flatrate</span></span><br/>Ein breites BDSM-Leistungsspektrum in einem gewissen Ambiente steht zur Verfügung. Es umfasst Fesselung und Schläge, Qualen mit Nadeln, Klammern und heißem Wachs. Vereinzelt kommt es auch zu Kot- und Natursekt-Spielen, Anilingus und Analsex.
" >BDSM-Spezialitäten, Camportale und vieles mehr. Dazu vielleicht noch Google Ads oder Non-Erotik-Angebote wie Versicherungen oder Stromvergleichsportale. Die Konzentration auf eine Nische oder ein Thema können den Blog schneller nach vorne bringen als im umgekehrten Fall. Die Suchmaschinen wissen so die Inhalte besser einzuordnen und man tappt nicht in die „No-Content-Falle“: eine gähnend leere oder unzureichend bestückte Kategorie.

Viele Anfänger können sich nicht vorstellen, wie lange es dauert, jede Kategorie mit mindestens 20 oder besser noch mehr Beiträgen bestückt zu haben, die in der Rotation immer wieder angezeigt werden. Dem Leser bzw. der Leserin soll nicht langweilig werden auf der Seite. Vielfalt darf nie auf Kosten der Qualität gehen. Und wenn ein Adult-Webmaster vom Thema Gay oder BDSM (SM)