Strafe beim BDSM: Nackt an der Tankstelle

Von Benno von Sandhayn
Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten
Strafe beim BDSM: Nackt an der Tankstelle
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BDSM wird immer beliebter

Es ist weitaus mehr als nur eine Möglichkeit, das Sexleben zu bereichern. Für viele Anhänger wird es zu einer Lebensweise. Das Spiel mit den Gegensätzen Lust und Schmerz, Dominanz und Erniedrigung beschränkt sich nicht nur auf die kurze Zeit beim Sex, sondern bestimmt auch den Alltag. In dem Zusammenhang kann es passieren, dass ein Mann oder eine Frau nackt an der Tankstelle auftaucht.

Was hat es mit dem Nackttanken auf sich?

Wenn jemand nackt an der Tankstelle auftaucht, kann es sich zum Beispiel um eine verlorene Wette handeln. Viel öfter steckt jedoch eine Strafe beim BDSM dahinter. Wer sich noch nie mit der Praktik beschäftigt hat, denkt beim Thema Strafe beim BDSM automatisch an körperliche Bestrafungen wie Auspeitschen, Fesseln (Bondage heißt schließlich Fesselung) oder Knebelung und Verbinden der Augen.

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In der Szene gibt es jede Menge Instrumente dafür. Viele davon sind teure Spezialanfertigungen wie Andreaskreuze oder Sklavenkäfige. Körperliche Bestrafung begeistert aber meistens nur Anfänger. Für Fortgeschrittene im BDSM ist sie eher eine Nebensache. Erfahrene Doms denken sich für ihre ungehorsamen Subs smarte Strafen aus, bei denen sie psychisch gedemütigt und an ihre Grenzen gebracht werden. Dazu kann auch gehören, nackt an der Tankstelle zu erscheinen.

Was macht nackt an der Tankstelle als Strafe so gut geeignet?

Strafe beim BDSM: Nackt an der TankstelleWeil es im Alltag nicht üblich ist, nackt an der Tankstelle aufzutauchen. Bis auf wenige Ausnahmen akzeptiert es die Gesellschaft nicht, wenn Personen in der Öffentlichkeit nackt herumlaufen. Nackt Tanken ist ebenso tabu wie in der Öffentlichkeit Sex zu haben oder für alle sichtbar seine Notdurft zu verrichten. Wenn ein Dom von seiner Sub verlangt, nackt an der Tankstelle vorzufahren und zu tanken oder etwas zu kaufen, weiß er, dass er sie damit extrem unter Druck setzt.

Das psychische Unbehagen, das diese Strafe verursacht, ist viel größer als selbst eine strenge körperliche Züchtigung verursachen könnte. Die oder der Sub steht durch diese Aufgabe unter starkem Stress. Auf der einen Seite gehört es zu den Aufgaben der Sub, dem Meister zu gehorchen und all seine Befehle auszuführen. Auf der anderen Seite sträubt sich jedoch alles in ihr oder ihm bei dem Gedanken, nackt an der Tankstelle aufzutauchen. Wie bereits anfangs gesagt, gilt es als ein Tabu, in der Öffentlichkeit nackt herumzulaufen.

Als weiterer verschärfender Faktor kommt beim Nackt tanken dazu, dass die meisten Tankstellen heutzutage mit Überwachungskameras ausgestattet sind. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Angelegenheit gefilmt und eventuell zur Anzeige gebracht wird. Wenn die Sub Pech hat und es gerade mal keine interessanten Neuigkeiten gibt, erscheint die Story vielleicht sogar in den örtlichen Nachrichten (Wenn auch bei Wahrung der Privatsphäre).

Welche juristischen Konsequenzen drohen, wenn man nackt an der Tankstelle auftaucht?

Nackt in der Öffentlichkeit zu erscheinen, ist ein Antragsdelikt. Im juristischen Sinn handelt es sich nicht um eine Straftat, sondern um eine Ordnungswidrigkeit. Sie wird normalerweise nur auf Antrag verfolgt. Das bedeutet, ein Betroffener muss sich durch diese Strafe beim BDSM verletzt oder beleidigt fühlen und Anzeige erstatten. Eine verschärfte Strafverfolgung ist möglich, wenn sich eine Person nackt vor Kindern zeigt. Das Gesetz bestraft das “Verbrechen” nackt an der Tankstelle zu erscheinen in der Regel mit einer Geldstrafe.

Gibt es Variationen beim Nackt tanken?

Oh ja, das ist durchaus möglich. Da es sich um eine psychische Strafe handelt, kommt es allein auf die Fantasie des Doms an. Je nach Laune kann er die Strafe beim BDSM erschweren oder auch mildern. Will er es der Sub leicht machen, kann er zum Beispiel erlauben, dass sie im Auto vorfährt und das Fahrzeug nicht zu verlassen braucht. Will er ihr die Strafe besonders schwer machen, kann er verlangen, dass sie nicht nur nackt an der Tankstelle vorfährt und tankt, sondern aussteigt und im Laden bezahlt oder sogar etwas kauft. Die Demütigung bei dieser Strafe beim BDSM ist natürlich viel größer als wenn sie einfach im Auto sitzen bleiben darf.

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Ein besonders sadistischer Dom kann sogar für die psychische Folter die Tankstelle und die Tageszeit auswählen und eine Zeit festlegen, zu der dort erfahrungsgemäß immer viel los ist, zum Beispiel am Freitagnachmittag. In der Regel wird der Dom seine Sub in einem zweiten Fahrzeug unauffällig begleiten und im Hintergrund filmen, wie sie nackt an der Tankstelle auftaucht. Er könnte das Spiel sogar noch weiter treiben und damit drohen, das Video ins Netz zu stellen. Ohne ihre Einwilligung ist das jedoch strafbar, weil es die Rechte am eigenen Bild verletzt.

Nackt an der Tankstelle – der ultimative Beweis des Gehorsams

Wenn ein Sklave dem Befehl seiner Domina nachkommt und den Befehl zum Nackt Tanken befolgt, beweist er damit, dass er das Zeug zu einem echten Sklaven hat. Mit dieser Aktion überwindet er seine inneren Widerstände und zeigt, dass er gewillt ist, die Befehle seiner Herrin zu befolgen, auch wenn sie im Grunde genommen seiner inneren Überzeugung widersprechen. Das ist genau die Einstellung, die einen guten Sklaven ausmacht. Bei einer weiblichen Sub ist natürlich die Demütigung noch viel größer.

Gibt es auch andere Strafen?

Natürlich, es kommt lediglich auf die Fantasie des Meisters an. Er könnte seine Sub beispielsweise dazu zwingen, sich wie eine Nutte gekleidet an die Straße zu stellen und sich für Geld anzubieten. Eine andere Möglichkeit wäre, sie mit einem extrem kurzen Minirock, aber ohne Höschen, zur Arbeit zu schicken. Auch diese Strafen stellen eine Demütigung in der Öffentlichkeit dar.

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