Lifestyleberater und (selbsternannte) Manager in der Erotikbranche

Von Mario Meyer -
Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten
Lifestyleberater und (selbsternannte) Manager in der Erotikbranche

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Besonders eines kann der Lifestyleberater gut

Vorab – sie können: meistens nichts. Gelernt haben sie: meistens nichts. Was sie aber wunderbar können: Illusionen wecken und sich gut verkaufen. Und das können sie am besten: abkassieren! Wir nennen sie Lifestyleberater.

Lifestyleberater und (selbsternannte) Manager in der ErotikbrancheMöchtegerns, Zuhälter, Lebemänner

Die (deutsche) Erotiklandschaft bringt jedes Jahr neue Mädchen hervor. Junge Frauen, die als sogenannte Amateurinnen auf Portalen wie Mydirtyhobby, FunDorado oder Big7 ihre oft makellosen Körper vor der Webcam präsentieren. Oder privat gedrehte Sexfilme hochladen. Die drehen sie mit dem eigenen Partner oder den Nutzern der Plattformen, den Usern. Aber wer kümmert sich um die Vermarktung und die Beschaffung immer wieder neuer Drehpartner? Hier tritt der Lifestyleberater in Erscheinung.

Der Lifestyleberater ist der Lebenspartner der Amateurin oder hat sie sich ganz gezielt herausgepickt aus der Schar der Camgirls. In beiden Fällen analysiert er ihr Profil, spricht ihre einfache Sprache und stellt einen ordentlichen Schub des Einkommens in Aussicht. Er ist meist redegewandt und mit ein paar schönen Versprechungen entlockt er dem Mädel einen gehörigen Anteil ihres sauer verdienten Geldes.

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Der Lifestyleberater ist eigentlich ein Verkäufer. Ein Vertriebler. Er verspricht dem Amateurgirl, die Umsätze zu erhöhen, indem er Bindungen aufbaut zu den Amateurplattformen wie auch zu den Kunden. Von seinem Wissen und seiner Erfahrung soll das Girl profitieren. Hier jedoch trennt sich sehr schnell die Spreu vom Weizen. Denn jede Frau mit einem „Manager“ an ihrer Seite sollte sich einmal fragen, warum der Lifestyleberater einen Wissenvorsprung geltend machen will, wenn der überhaupt nur genauso lange in der Erotikbranche sein Unwesen treibt wie die Frau selbst. Aus welchem Grunde also sollte er mehr wissen oder können als sie?

Lifestyleberater und (selbsternannte) Manager in der ErotikbrancheJunge Frauen glauben dem Lifestyleberater alles

Besonders die jüngeren Erotikdarstellerinnen, die in ihren „Manager“ verliebt sind (sei es nun der eigene Freund oder ein externer Lifestyleberater), sind oft naiv und erliegen den warmen Worten des Lifestyleberaters. Vor allem, wenn dieser bereits zu Beginn der Zusammenarbeit mit vielen Geldscheinen winkt oder diese zumindest in baldige Aussicht stellt. Er spricht von der Optimierung des Lifestyles, als ginge es darum, bald in einer riesigen Villa mit Pool am Mittelmeer zu wohnen.

Das Problem folgt auf dem Fuße, die meisten der jungen Frauen sind nach spätestens zwei Jahren wieder von der (Erotik-)Bildfläche verschwunden: mangelnde Selbstdisziplin, fehlendes Zeitmanagement, kein Durchhaltevermögen, wenig bis keine Erfahrung im Gewerbe- und Steuerrecht, falsche oder keine Ziele und ein Lifestyleberater an der Seite, der am meisten am Geld des Amateur Girls interessiert ist. Springt nebenbei noch ein guter Fick heraus – schließlich stehen sie als Drehpartner ständig zur Verfügung – und ihr Leben können die angeblichen Macher in vollen Zügen genießen, sind sie zufrieden.

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Meistens können diese Lifestyleberater nämlich eines nicht: arbeiten. Wie das stereotype Bild eines Zuhälters sind sie in der Regel zum Abkassieren da. Nicht wenige Mädels stellen dafür ihre eigenen finanziellen Bedürfnisse hintenan. Nicht umsonst fordert die etablierte Pornodarstellerin Texas Patti einen Pornoführerschein für alle Neulinge. Und wehe das Finanzamt kommt nach spätestens zwei Jahren mit Nach- und Vorauszahlungen. Erst dann merken die jungen Frauen, dass sie diese gar nicht begleichen können, weil die ganze Kohle im neuen BMW ihres Lifestyleberaters steckt.

Seriöse Agenturen oder Berater haben ihre Daseinsberechtigung

Sicher, nicht alle Berater gehören der Kategorie Lifestyleberater an. Es gibt viele Agenturen und seriöse Menschen, die einem beratend zur Seite stehen. Wer als aufstrebendes Pornosternchen nach Unterstützung sucht, besucht am besten eine Branchenveranstaltung – damit ist keine Publikumsmesse gemeint – und spricht dort mit dem Veranstalter, welchen Berater er empfehlen kann, denn er kennt die „alten Hasen“ alle. Oder sucht sich ein erfolgreiches Camgirl und fragt einfach mal nach Unterstützung oder dem ein oder anderen guten Tipp. Das ist ist dann meist sogar kostenlos.

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Als Neueinsteiger prüft man seinen neuen Lifestyleberater – wer auch immer es sein mag – am besten auf Herz und Nieren. Eine zweite und dritte Meinung in der Branche einzuholen kann niemals schaden. Denn sonst schadet dieser selbsternannte Manager nur dem Geldbeutel derer Mädels, die sich in dieser Branche eigentlich nur ein bisschen Geld und Anerkennung verdienen möchten.


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