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Hera Delgado – Deutschlands einzige Fetischfilmregisseurin

Rope Artist (Bondage) • Regisseurin • Filmproduzentin

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Hera Delgado - EroniteHera Delgado hat viele Aufgaben bei der Eronite Movie Productions.

Anfangs noch für die Castings der Darstellerinnen und Darsteller verantwortlich, entwickelte sie schnell ein Gespür für die Feinheiten des sadomasochistisch angehauchten Films. Und führte bei etlichen Produktionen der Eronite selbst Regie.

Stets achtete sie auf die Authentizität der Protagonisten und ließ auch schon mal eine Szene unterbrechungsfrei laufen, um im Endergebnis den Film lebendiger und wahrhaftiger werden zu lassen. Sie setzte sich durch in einer von Männern dominierten Branche und steht hier allen Widerständen zum Trotz ihre Frau als Fetischfilmproduzentin.

Neben ihrer bekennenden Liebe zu Bondage steht Hera Delgado auch für alternative Lebenskonzepte. Sie selbst machte selbst schon früh erste Erfahrungen mit Polyamorie und Beziehungsanarchie. Seit 2012 lebt sie als Rope-Artist (und seit 2015 gemeinsam mit ihrer Fesselpartnerin) auf Mallorca, wo sie ihr Geld mit der Produktion von Bondage-Filmen, dem Unterrichten von ästhetischen Fesselungen und dem Anbieten von Shibari-Sessions verdient.

Hera Delgado und Bondage – eine unwiderstehliche Kombination

Hera Delgado liebt Bondage. Mehr noch: Hera Delgado und Bondage gehören einfach zusammen. Es handelt sich dabei um eine geradezu unwiderstehliche Kombination. Kein Wunder: Die junge Frau, die 1984 in Berlin geboren wurde, liebt Bondage nämlich nicht nur, sie lebt es auch. Es ist ihre Passion und ihre Berufung. „Bondage ist für mich Kunst“, sagt sie und meint damit eher nicht, dass das fachgerechte Verschnüren einiges an Kunstfertigkeit erfordert. Vielmehr geht es ihr um den ästhetischen Anspruch, den sie als erfolgreiche Regisseurin und Bondagekünstlerin hat.

Hera Delgado und Bondage – Videos und wahres Leben

Bevor Hera Delgado Bondage in den Mittelpunkt ihres Lebens stellte und auch Geld damit verdiente, hat sie bei der Oberfinanzdirektion in Berlin eine Ausbildung zur Steuerfachwirtin begonnen. Kurze Zeit später machte sie sich als Finanzdienstleisterin selbstständig. In beiden Bereichen jedoch schien ihre Kreativität auf der Strecke zu bleiben. Und natürlich auch ihre Fantasie. Allem Anschein nach war das auch nicht das Leben, das sie führen wollte. Tatsächlich kann man sich wohl kaum einen größeren Gegensatz vorstellen als den zwischen einer deutschen Amtsstube und der Fetischszene. Hera Delgado und Bondage müssen freilich schon recht früh zusammengetroffen sein. Sie selbst berichtet davon, dass sie ihre Liebe zu den Knoten über BDSM entdeckt habe. Ob es Liebe auf den ersten Versuch war, ist nicht klar. Delgado entwickelte sich jedenfalls schnell zu einer Vorreiterin der Szene.

Hera Delgado – eine Powerfrau in der Erotikbranche

Im Mittelpunkt stand und steht dabei natürlich die Filmproduktion. Sie hat sich nicht nur erstaunlich schnell einen Namen als Produzentin und Regisseurin gemacht, sie war sogar über viele Jahre hinweg die einzige Fetischfilm-Produzentin in Deutschland. Klar, dass sich ihre Produktionen immer um BDSM und insbesondere Bondage drehten. Allein zwischen den Jahren 2006 und 2015 hat sie mehr als 150 DVDs und über 35.000 Clips produziert.

Sie gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Köpfe von Eronite Movie Productions, dem Label, für das sie vorrangig tätig ist. Die Filme und Clips waren als Inszenierungen dabei die eine Seite. Die andere Seite aber ist das wahre Leben, in dem bei Hera Delgado Bondage ebenfalls eine große Rolle spielt. Es ist offenbar nicht nur Teil ihrer Sexualität, sondern gehört insgesamt zu ihrem Lebensstil. Nicht umsonst schafft sie es deswegen regelmäßig auch in die Medien – von BILD über Vox und RTL2 bis hin zum Mallorca Magazin.

Hera Delgado und Bondage – ein außergewöhnlicher Lebensstil

Man kann durchaus sagen, Hera Delgado hat Bondage in Deutschland und darüber hinaus ein Stück weit populär gemacht. Sie lebt seit einigen Jahren auf Mallorca. Dort bietet sie dort Workshops und Sessions für alle an, die sich für die hohe Kunst der Knoten interessieren. In den Workshops gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Anfänger oder Fortgeschrittene handelt. Sie steht außerdem für Performances und Fotoshootings zur Verfügung. Mit zu ihren spannendsten Projekten gehört sicherlich „Bondage in Public“, bei dem sie rund um die Welt das raffinierte Verschnüren im öffentlichen Raum, also zum Beispiel auch auf einer belebten Straße, mit einer Partnerin praktiziert.

Sie hängte bereits Rope-Bunnys (so nennen sich die Passiven, die „Opfer“, die gefesselt werden) an den Landungsbrücken in Hamburg oder im dortigen Elbtunnel auf genauso wie auf Mallorca am Ballermann. Oder auf der Placa España, einem sehr belebten Platz mitten in Palma. In Berlin musste ein Einkaufszentrum dran glauben. Und sogar über den Wolken in einem Flugzeug hat sie schon ein Mädel auf dem Sitz zu einem schönen Paket verschnürt. Wiederum in Palma gab es eine Hera Delgado Bondage in einem Riesenrad. Man könnte also sagen: Hera Delgado und Bondage sind mitten in der Gesellschaft angekommen. Okay, so ganz stimmt das zwar noch nicht. Immerhin aber scheint man ihrem außergewöhnlichen Lebensstil durchaus offen und neugierig gegenüberzustehen.

Hera Delgado und Bondage – ihr Herz hängt nach wie vor an der Filmproduktion

Auch wenn für Hera Delgado Bondage längst mehr ist als einfach nur ein x-beliebiger Fetisch. Ihr Herz hängt nach ihrem eigenen Bekunden nach wie vor an der Filmproduktion. Dass sie dafür ein Händchen hat, ist längst bewiesen. Eine Reihe von Anerkennungen wie etwa die Nominierungen zu den Venus Awards für die beste Regie in den Jahren 2012, 2013 und 2014 sprechen da eine deutliche Sprache. Sie wird der Filmerei also auch weiterhin treu bleiben und sich ansonsten an zahlreichen anderen Projekten versuchen. Dabei gilt aber natürlich stets, dass bei Hera Delgado Bondage immer irgendwie dazu gehört – mal mehr, mal weniger.



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