Erektile Dysfunktion: Wenn “er” beim Sex schlapp macht

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten
Erektile Dysfunktion: Wenn “er” beim Sex schlapp macht
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Gegen Hänger gibt’s Rezepte

Erektionsstörungen sind ein Tabu. Und das, obwohl sie immer weiter verbreitet sind. Deutschlandweit sind schätzungsweise bis zu sechs Millionen Männer betroffen. Anonyme  Beiträge im Internet bei Selbsthilfegruppen, rezeptfreie und auch verschreibungspflichtige kleine Helfer und minimalinvasive Eingriffe – all das sind Hilfsmittel, auf die betroffene Männer zurückgreifen. Doch welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es genau? Und: Woher kommt eine erektile Dysfunktion eigentlich?


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Ursachen einer erektilen Dysfunktion

Die Erektion des Mannes ist ein komplexes Zusammenspiel aus Nerven, Blutgefäßen, Hormonen und der Psyche. Aus diesem Grund sind die Ursachen für erektile Dysfunktionen extrem vielfältig – und in den meisten Fällen kommen mehrere Auslöser zusammen. Häufig unterscheidet man zwischen körperlichen Ursachen, psychischen Ursachen und Arzneimittelbedingten Ursachen.

Erektile Dysfunktion: Wenn “er” beim Sex schlapp macht

Körperliche Ursachen von Erektionsproblemen sind insbesondere im höheren Alter, ab 50 Jahren, die Hauptursache. 80 % aller erektilen Dysfunktionen sind in diesem Alter von körperlicher Ursache. Besonders häufig sind hierbei Herz- und Gefäßerkrankungen, wie Herzinfarkte, koronare Herzinfarkte, Hypertonie, Arterienverkalkungen oder auch Diabetes schuld.

Doch auch Nervenerkrankungen und Erkrankungen des Stoffwechsels können Ursachen sein. Speziell Diabetes mellitus gehört mit zu den Hauptursachen für erektile Dysfunktionen.

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Bei den Arzneimitteln sind besonders häufig Herz-Kreislauf-Mittel, wie etwa ACE-Hemmer, beteiligt und auch Psychopharmaka wie Antidepressiva. Häufig ist es so, dass Erektionsstörungen, die durch Arzneimittel verursacht werden, wieder verschwinden, wenn das Medikament abgesetzt wird.

Rein psychische Ursachen für Erektionsprobleme sind häufig bei jungen Männern unter 40 anzutreffen. Stress im beruflichen und privaten Umfeld, Konflikte in der Partnerschaft oder traumatische sexuelle Erlebnisse können hier großen Schaden ausrichten. Auch Versagensängste können dazu führen, dass die Angst und der Leistungsdruck zunehmen – und die Nerven daher beim Sex verrückt spielen.

Wie behandelt man Erektionsprobleme?

Wie man Erektionsprobleme behandelt, kommt in erster Linie ganz darauf an, woher diese Probleme stammen und wie lang diese schon bestehen. Viele Männer scheuen den Gang zum Arzt und versuchen erstmal, sich selber zu behandeln. Das kann in manchen Fällen auch Sinn machen – wenn die Probleme beispielsweise durch Stress kommen, kann man häufig versuchen, den Lebensstil zu verändern und aktiv versuchen, sich zu entspannen.

Auch rezeptfreie Potenzmittel mit Sofortwirkung sind hoch im Kurs – und werden meist als Alternative zu Viagra beworben. Die Mittel sind in der Regel ungefährlich, doch wenn auch diese nichts bringen oder die Ursachen woanders liegen und beispielsweise körperlich sind, bleibt einem doch meist nichts übrig, als sich an einen Arzt zu wenden.

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Der Arzt wird zu Beginn mit konkreten Fragen versuchen, ein allumfassendes Bild von der Störung zu bekommen. Fragebögen können helfen, die Symptome präzise zu erfassen, und eine Historie der bisherigen gesundheitlichen Probleme und Operationen können helfen, eine Diagnose zu stellen. Es kann hilfreich sein, wenn der Partner in das ärztliche Gespräch einbezogen wird, allerdings sollte das selbstverständlich nur passieren, wenn sich der betroffene Mann damit wohlfühlt.

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtig

Eine körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung schließt organische Gründe aus oder bestätigt diese. Insbesondere Blutuntersuchung hinsichtlich einer Überprüfung des männlichen Geschlechtshormon Testosteron kann sich lohnen. Testosteronmangel kann nämlich auch zu erektiler Dysfunktion führen. Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel, ebenso kann dies passieren, wenn der Lebensstil ungesund ist und beispielsweise kein regelmäßiger Sport betrieben wird.

Zur Behandlung wird, je nach Grund, meistens erstmal ein Medikament zur Rate gezogen – sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz: PDE-5-Hemmer. Diese sind verschreibungspflichtig und helfen immerhin 70 bis 80 % der Betroffenen. Diese Medikamente können auch als Dauermedikation verschrieben werden.

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Die Medikamente wirken nur, wenn der Mann auch wirklich sexuell erregt ist und wirken nicht luststeigernd. Die Erektion endet, wie auch ohne Medikamente, mit dem Samenerguss des Mannes.

Wenn PDE-5-Hemmer nicht eingenommen werden dürfen oder nicht wirken, weil beispielsweise Nerven bereits geschädigt sind, könnte die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie eine Option darstellen. Hierbei spritzt sich der Mann mit einer sehr dünnen Nadel ein Medikament in den Schwellkörper des Penis, die bewirkt, dass mehr Blut in den Penis strömt. Die Injektion ist für die meisten Anwender nicht schmerzhaft. Hierbei muss man besonders Acht geben, die korrekte Dosis zu geben, denn eine Überdosierung kann zu einer stundenlangen Erektion anhalten, die von einem Arzt behandelt werden muss, da sie ansonsten zu Schäden des Penis führt.

Es gibt auch physische Methoden, wie die Vakuumtherapie, bei der mit einer Saugpumpe ein Unterdruck erzeugt wird, oder Implantate, die per Operation im Schwellkörper des Penis eingesetzt werden. Der Einsatz des Implantates ist allerdings nicht mehr rückgängig zu machen und sollte daher sehr gut überlegt sein.


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